Geprüfte Qualität im Zeichen der Schnecke
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Eine echte handwerkliche Backkultur ist heute nicht mehr selbstverständ- lich. Oft wissen Sie als Kunde gar nicht mehr, wo und wie ein Brötchen eigentlich produziert wurde und was alles drin ist. Die Glaubwürdigkeit des Gütesiegels genießt beim SlowBaking deshalb oberste Priorität: Um höchste Backwarenqualität zu sichern, verlangt der Verein SlowBaking von seinen Mitgliedern besondere Backleistungen unter Einhaltung zahlreicher Vorschriften und Regeln. Eine unabhängige Prüfstelle, das Institut für Getreideverarbeitung (IGV) in Berlin, prüft die Herstellungsweisen, Rezepte und die Qualität der Backwaren nach den Regeln des SlowBaking. Erst nach bestandener Qualitätskontrolle darf ein Bäcker sein Produkt mit dem SlowBaking-Label, also der ehrwürdigen Schnecke mit dem Steinbackofen, auszeichnen. Im Herbst 2005 konnten die Bäcker die ersten Leckereien zertifizieren lassen. Als Verbraucher können Sie dann sicher sein, in einer Bäckerei mit dem Gütesiegel "SlowBaking - Backen mit Zeit für Geschmack e.V." beste Backwaren aus echter handwerklicher Herstellung zu kaufen.
Eine Frage der Reife
Ein guter Rotwein oder ein herzhafter Käse müssen reifen - das ist bekannt. Dass es sich beim Brotbacken nicht anders verhält, wissen aber nur wenige. Erst die richtige Lagerung bringt den Geschmack, denn je langsamer und schonender der Reifeprozess verläuft, desto feiner und ausgeprägter entwickeln sich die Aromen im Baguette, Ciabatta, Brötchen oder Brot. Dabei steigert der SlowBaker den Genusswert seiner Produkte mit rein natürlichen Prozessen - vergleichbar dem Winzer, der seinen Wein in Holzfässern reifen lässt. Beim Wein spricht man vom Bukett, das sich während der Reife, dem so genannten Gärverlauf, von bis zu drei Monaten Lagerung entwickelt. Der Teig für ein Ciabatta reift z. B. beim SlowBaker über zwölf Stunden in besonderen, mit kalt gepresstem Olivenöl ausgestrichenen Wannen. Und genau wie die Löcher im Käse sind die Löcher im Ciabatta oder im Baguette ein Qualitätsmerkmal für eine optimale Reife und somit ein Garant für besten Geschmack. Natur pur
Negativ-Schlagzeilen über Lebensmittelskandale treiben die Verbraucher immer häufiger zu der Frage "Was kann man denn überhaupt noch essen?". Die Antwort: SlowBaking-Brote und -Kleingebäcke, denn die verzichten konsequent auf alle Inhaltsstoffe, die einer traditionellen handwerklichen Herstellung widersprechen.
Früher gab es Emulgatoren, Stabilisatoren und Backhilfsmittel schließlich gar nicht und dennoch backten die Bäcker schmackhaftes Brot. Natürlich gereifter Vorteig und Sauerteig für Roggenbrote waren die Backmittel. Nichts anderes als Mehl, Wasser, Sauerteig, Hefe und Salz kommt heute in ein SlowBaking-Brot und wie das Reinheitsgebot beim Bierbrauen sind diese Zutaten ein Garant für unverfälschte Geschmackserlebnisse. SlowBaker bieten Ihnen die Sicherheit, Brot von einwandfreier Spitzenqualität zu erwerben,
Backen wie zu Omas Zeiten
Was für das Brot gilt, beherzigt der SlowBaker natürlich auch bei der Herstellung seiner "Feinen Backwaren", wie Hefeteilchen, Marmorkuchen oder Torten. Fertigmischungen aus der Tüte sind tabu! Das Beste ist gerade gut genug: Gute Butter, frische Eier, Zucker und Mehl sorgen, genau wie bei den alten Rezepten aus Omas Backbuch, als natürliche Zutaten für den feinen Geschmack. Selbst den Pudding für die Hefeteilchen kocht der SlowBaker nach bester Hausfrauenart - mit frischer Milch, ohne modifizierte Stärke, genauso wie beim Vanillepudding fürs Sonntagsessen. Dass Brot auch ein Erlebnis für die Sinne, ein Beitrag zur gesunden Ernährung und damit ein Stück Lebensqualität sein kann, beweisen die SlowBaker tagtäglich. Schließlich ist unser täglich Brot viel mehr als ein im Supermarkt gekaufter, in Plastikfolie eingeschweißter bloßer Träger für Wurst und Käse. Gönnen Sie sich echten Genuss Tag für Tag - frisch von Ihrem SlowBaker!
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